Edition Wörtersee
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Die Edition Wörtersee ist eine neue Literaturreihe für Lyrik und Prosa, die sowohl jungen bislang unbekannten Autoren als auch bekannteren Namen ein Podium bieten möchte. Herausgegeben von Peter Hinke und gestaltet von André Göhlich ist diese Reihe ein fester Bestandteil in unserem Programm. Von der Stiftung Buchkunst wurde die Edition Wörtersee im Wettbewerb »Die schönsten deutschen Bücher« 2006 mit einer Prämierung für die Reihengestaltung ausgezeichnet. |
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Kein Hügel für die wilden Pferde Das Pferd auf der Fensterbank, die Fliege in der Küche, der Esel auf der Brücke, der Strauß im Urlaub, die Krähe im Park und das Tier im Menschen an sich. 27 Autoren erzählen von treuen Begleitern, fernen Bekannten und großen Abenteuern. Mit Texten von Bettina Andrae, Ilse Aichinger, Hannes Becker, Michael Donhauser, Ulrike Draesner, Roman Ehrlich, Carl-Christian Elze, Christian Filips, Mara Genschel, Wolfgang Hermann, Jörg Jacob, Reinhard Kaiser-Mühlecker, Nicolai Kobus, Angela Krauß, Benjamin Lauterbach, Wolfram Lotz, Anna-Elisabeth Mayer, Friederike Mayröcker, Kerstin Preiwuß, Ilma Rakusa, Werner Söllner, Andreas Stichmann, Katharina Stooß, Hans-Ulrich Treichel, Julia Veihelmann, Franziska Wilhelm und Juli Zeh. Über die Herausgeberinnen: Klappenbroschur, 160 Seiten, 15, € |
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Die Schönheit ein deutliches Rauschen Es ist erstaunlich wie viele Gedichte sich mit Esprit der Landschaft Ostsee annehmen. Dem Meer und den sich daraus und daran entspinnenden Gedankenlandschaften. Diese setzen sich nicht nur aus typischen Signalsymbolen wie Möwen oder Brandung zusammen. Ostsee kann auch heißen: Hinterland und Distanz. Eine Projektionsfläche des durchzivilisierten, urbanen, neurotischen Alltags. Ein Auslöser für poetische Bilder, die um Weite, Unschärfe und Individuum kreisen. Ein Raum mit großer Reichweite kann die Ostsee im Gedicht sein. Ein Ort sogar, an dem der Gischt des Nichtmaritimen begegnet wird oder die Stadt auf die Stadt trifft. Mit Texten von: Andreas Altmann, Wilhelm Bartsch, Nico Bleutge, Mirko Bonné, Volker Braun, Tom Bresemann, Crauss, Ulrike Draesner, Carl-Christian Elze, Saskia Fischer, Claudia Gabler, Mara Genschel, Matthias Göritz, Dieter M. Gräf, Udo Grashoff, Ariane Grundies, René Hamann, Sebastian Himstedt, Hendrik Jackson, Kathrin Schmidt, Uwe Kolbe, Birgit Kreipe, Jan Kuhlbrodt, Björn Kuhligk, Thomas Kunst, Christian Lehnert, Maik Lippert, Thomas Meyer, Nicolai Kobus, Bert Papenfuß, Silke Peters, Steffen Popp, Kerstin Preiwuß, Lutz Rathenow, Nikola Richter, Jan Volker Röhnert, Hendrik Rost, Maren Ruben, Ulrike Almut Sandig, Jörg Schieke, Sabine Schiffner, André Schinkel, Tom Schulz, Lutz Seiler, Jan Wagner, Henning Ziebritzki. Über den Herausgeber: Klappenbroschur, 150 Seiten, 15, € |
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Carl-Christian Elze In seinen neuen Gedichten ist Carl-Christian Elze zu Fuß und in der Luft unterwegs, durch lachs-belegte abendwolkenbrötchen und dunkelblaues veilchenfleisch, per Flugzeug und im Leichenwagen, auf verstörend bunten Spaziergängen zu Rohrverlegungen und Kühen am Elektrozaun. Sanft streicht er an Knorpelkanten entlang, besucht Benn in der Bozener Straße, rast über die zärtliche deutsche autobahn und lässt im Hochgebirge Echos widerhallen. Elzes Zugriff aufs Kreatürliche und Traumhafte ist beunruhigend und komisch zugleich. Vom Klang geführt und mit drängendem Puls treiben seine Gedichte mit Wucht voran in Gefilde, in denen man sich umschauen sollte. spazieren Über den Autor: Klappenbroschur, 92 Seiten, 12, € |
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Vom Jüngsten Tag In seiner Buchreihe »Der Jüngste Tag« versammelte der Verleger Kurt Wolff Autoren seiner Zeit, deren Texte ihn begeisterten. Er wollte das verlegen, was ihm originell, dichterisch wertvoll, zukunftsträchtig erschien, ohne Rücksicht, ob es leicht oder schwer zugänglich sei, wollte Leser »enthusiasmieren«. Später bekam seine Autorenauswahl den Stempel »Expressionismus« aufgeprägt, auch wenn diese nie ein gemeinsames Programm verfolgt hatten. Die meisten Autoren, die er entdeckte, förderte und verlegte, haben Eingang in den Literaturkanon gefunden. Im vorliegenden Band werden die wichtigsten Autoren der Reihe versammelt: Johannes R. Becher, Gottfried Benn, Paul Boldt, Iwan Goll, Walter Hasenclever, Georg Heym, Franz Kafka, Else Lasker-Schüler, Eugen Roth, Ernst Stadler, Georg Trakl, Robert Walser, Franz Werfel u.a. Klappenbroschur, zweifarbige Ausstattung, 120 Seiten, ca. 15, € Erscheint im Juni 2009 |
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Tonbrand Schlaf. Gedichte »Mara Genschel muss man hören. Und sehen. (…) Dem ganz eigenen, atemlosen und sinnlichen Rhythmus folgend, der etwas unbedingt Dramatisches hat, der einen mitzieht, bedrückt und beglückt zugleich. Dazu die flirrenden Bilder vorm eigenen inneren Auge tanzen sehen man sieht und spürt sofort: diese Zeilen sind mehr als ein Spiel. Sie sind not-wendig.« (Christian Schloyer) Bin implodiert hier Freunde, Über die Autorin: Klappenbroschur, 76 Seiten, 10, € |
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Turboprop Beste Stories
Turboprop Literatur, das ist Lesung im Showformat oder »Zimmer frei für Literatur«, wie Spiegel Online schrieb. Turboprop Literatur das sind Gespräche, Leseblöcke und Einspielfilme, das sind Publikumsrätsel und Schreibaufgaben, das sind die Moderatoren Christoph Graebel und Claudius Nießen. Zum 50. Turboprop-Jubiläum haben sie zehn ihrer liebsten Gäste eingeladen, Geschichten zu schreiben. So versammeln sich hier mit Originalbeiträgen einige der wichtigsten deutschen Autorentalente: Paul Brodowsky, Guy Helminger, Tobias Hülswitt, Philip Meinhold, Clemens Meyer, Annette Mingels, Selim Özdogan, Jochen Schmidt, Saša Stanišić und Anke Stelling.
Die Herausgeber Weitere Informationen gibt es unter http://www.turboprop.org Klappenbroschur, 140 Seiten, 14, €
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Marlen Pelny In ihren lyrischen Miniaturen ist Marlen Pelny ständig unterwegs, spürt den Geschichten am Straßenrand nach, der Liebe und dem Leben in den Städten. Es ist Musik, es ist keine Musik. Sie zeichnet die Stille auf, die Geräusche, den Rhythmus der Welt, in bloßen Worten, verwundbar und stark. Über die Autorin: 90 Seiten, Klappenbroschur, 10, € |
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Ulrike Almut Sandig Zunder, ein altes Zündmittel, mit dem Feuer entfacht wird, das Licht nährt, indem es verbrennt. In diesem Motivkomplex stehen die Gedichte, die der vorliegende Band versammelt. Die Materialität einer inneren und äußeren Welt wird seismologisch erfasst und in Bilder übersetzt. Ins Licht gezogen, vom Feuer verzehrt, aber auch von Schatten verdeckt. Sprachgewandt, bildschön und grazil, die Lyrik der jungen Leipziger Autorin, die wie ein Lied beim Lesen durchs Ohr zieht und das Innerste trifft. licht, hoch die Fenster in denen wir liegen. es ist ein Dröhnen in Nächten wie diesen Rezensionen »lakonische Gedichte, fern von Tempo und zerebraler Gegenwart. Und ein wenig wie Sarah Kirsch« Die Nummer 1 im Wörtersee: Ulrike Almut Sandig gibt Zunder Gib mir Zunder! 72 Seiten, Klappenbroschur, 12, € Von »Zunder« erscheint auch eine in Leinen gebundene Vorzugsausgabe. (Preis auf Anfrage) |
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Ein Hörbuch aus dem Wörtersee: »der tag, an dem alma kamillen kaufte« Siebenundzwanzig Gedichte zwischen Lied und Lyrik im Zwölf-Zentimeter-Format ergeben ein Hörbuch, das von Alma handelt und was sie mit gelben Blumen, Lauch und fliegenden Gänsen zu tun beabsichtigt. Und am Ende, wie alle Dinge, handelt es von euch und von uns und der See, natürlich, am Ende kommt immer die See. Rezension »Wer die beiden noch nie live auf einem ihrer Lesekonzerte erlebt hat, hat etwas verpasst. Und wer es getan hat, will mehr davon. Deshalb folgt seit 2002 eine eingeschworene Fangemeinde dem Duo und seinen Auftritten durch Leipzig, um immer wieder aufs Neue mit ihrer hochsensiblen Poesie angereichert zu werden. ›der tag, an dem alma kamillen kaufte‹ heißt das jetzt erschienene Hörbuch, auf dem sich 27 Tracks der Lyrikerin Sandig (Lyrikpreis Meran 2006) und der Songpoetin Pelny (letzte CD: › zwischen eigenen worten‹) versammeln. Die Aufnahme führt durch die eindringliche Sprach- und Klangwelt der Künstlerinnen. Rhythmus und Überraschung wohnen hier Tür an Tür. Wie in einem gelungenen Roman, an dessen Kapitel-Enden Andeutungen gestreut werden, die zum folgenden Abschnitt suchtartig hinziehen, ist auch das Alma-Hörbuch ein echter ›Pageturner‹ im musikalischen Sinne. Pelny und Sandig bestehen dabei mit ihren jeweiligen Stücken individuell und stark nebeneinander. Wenn dann in Track 06 (›atemstein‹) erstmalig ihr gemeinsames rhythmisches Sprechen zu hören ist, ist diese Fusion ein Gänsehaut-Highlight, das ab dann immer wieder aufscheint und uns das Wort ›Einklang‹ neu verstehen lässt.« CD, Laufzeit 59 Min., Booklet, 12, € Weitere Informationen gibt es auf http://www.almas-kamillen.de/. |
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Andreas Reimann Erstmals stellt Andreas Reimann eine Auswahl seiner bislang erschienenen sowie noch unveröffentlichten Liebesgedichte zu einem Band zusammen. Die vielfältigen Seiten von Liebe werden von ihm entdeckt. Formvollendet, sinnlich und von großer Schönheit. Liebeslied Über den Autor: Rezensionen Die Zigarette danach: Ein Vergehen 108 Seiten, Klappenbroschur, 12, € |
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Kerstin Preiwuß »weder will ich noch werd ich noch kann ich je/das maß verstehn, aus dem die erde fiel«. Kunstvoll und zeitlos und immer auf der Suche nach dem, was überdauert, erzählt Kerstin Preiwuß in ihren Gedichten über Mythen und Landschaften, über Veränderung und Vergänglichkeit. Dabei verleiht sie einem Kreislauf Sprache, in dem Schiff- und Aufbruch sich letztlich bedingen und allein Überlieferungen aus alter Zeit und Erinnerungen an die Kindheit von Dauer künden, einen Bogen schlagen zum Heute und Jetzt. mittsommer wir sprachen so wie sprachen so wie wir wie so wir sprachen Über die Autorin: Rezensionen nachricht von neuen sternen heißt das Debüt von Kerstin Preiwuß, die sich hier am Betriebshimmel der deutschsprachigen Dichtung zu Wort meldet. Die in Leipzig lebende Doktorandin tut es mit Gedichten, die dreifach für sich einnehmen: mit dem trittfesten Fundament der antiken und zeitgeschichtlichen Mythen, den fein gezogenen Schnitten darin und schließlich mit diesem bitteren Witz. Der Tonfall, den das ergibt, ist einer, der nicht aus dieser Zeit zu sein scheint. Babylonisch klingt er trotzdem nicht, sondern unerhört gut. Klappenbroschur, 80 Seiten, 10, € |
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Georg Maurer »Als Student, als Lehrender und Übersetzer, als einer, der sich gern in Straßen, Fluren, Ländern und Büchern verlor - und als Liebender hörte er nie auf, zu staunen und sich zu wundern. Und so ließ er uns in seinem erstaunlichen Werk eine wunderbare Welt zurück.« Bei Georg Maurer wird alles zu Poesie. In leuchtenden Bildern und mit sprachlicher Klassizität umfaßt er Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Mensch und Natur, Alltag und Geschichte, Augenblick und Ewigkeit. Gewandt und doch unübersehbar respektvoll aus einem großen Fundus literarischer Bildung schöpfend, sucht er dichtend den Gehalt der Welt zu fassen. Dieses Buch enthält eine von Eva Maurer vorgenommene Gedichtauswahl, die mit dem lyrischen Werk eines wichtigen deutschen Autors des 20. Jahrhunderts bekanntmachen möchte. Dieses Buch enthält eine von Eva Maurer vorgenommene Gedichtauswahl, die mit dem lyrischen Werk eines wichtigen deutschen Autors des 20. Jahrhunderts bekanntmachen möchte. Heute Über den Autor: Klappenbroschur, 92 Seiten, 11, € |
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